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Gewerbeverein-Roisdorf
Unternehmen aus der Region für die Region!

Herzlich willkommen in Roisdorf

Seit über 30 Jahren kümmert sich der Roisdorfer Gewerbeverein um die Belange der ortsansässigen Unternehmer, Einzelhändler, Handwerker, Großhandelsfirmen und Freiberufler. Als Mittler zwischen der Stadt Bornheim, den ortsansässigen Unternehmen und der Bürgerschaft arbeiten wir zielstrebig an der Verbesserung der örtlichen Infrastruktur. In den vergangenen drei Jahrzehnten erweiterte sich permanent unser Aufgabenfeld. Rund 66 Unternehmen sind derzeit bei uns aktiv.

Gewerbefest 2019

Vorbereitung des Roisdorfer Gewerbefestes gestartet

Erstmals 2019 an einem Samstag im SUTI-Center Roisdorf

Aufgrund der Erfahrungen mit dem Risiko einer Veranstaltung ohne gleichzeitige Ladenöffnung hat die Mitgliederversammlung des Roisdorfer Gewerbevereins jetzt beschlossen unser Gewerbefest erstmalig an einem Samstag durchzuführen.

Nach Gesprächen mit der SUTI-Geschäftsleitung, der Feuerwehr und der städtischen Bau- und Ordnungsbehörde wurde uns grünes Licht für ein Fest in der „Fußgängerzone“ des SUTI-Centers gegeben.

Das diesjährige Gewerbefest findet am Samstag, den 29. Juni 2019, von 11 bis 18 Uhr statt.

Tische, Stühle und Bänke des Cafés Nelles und des Eiscafés EISWERK laden, bei hoffentlich gutem Sommerwetter, zum Entspannen und Genießen zusätzlich im Außenbereich des SUTI-Centers ein.

Der Aufritt von drei Musikgruppen ist geplant.  Für unsere jungen Gäste werden wir wieder die große Dino-Rutsche und ein Kinderkarussell aufbauen.

Der Erfrischungsstand des Roisdorfer Brunnens lädt die Besucher zum Probieren der reichhaltigen und gut gekühlten Roisdorfer Mineralwassergetränke ein und natürlich sind für die Großen auch Pils und frisch gezapftes Kölsch im Angebot.

Für unsere Gewerbevereinsmitglieder, die ihre Produktpalette den Gästen präsentieren möchten, stehen diesmal separate und auf Wunsch überdachte Plätze in der Fußgängerzone zur Verfügung. 

Sichern Sie ich jetzt bis zum 27. Mai 2019 ihren Stand: Es stehen 10-11 Standplätze (9 davon mit Hauruck-Zelten, 3X3 m) kostenfrei zur Verfügung. 

Wir freuen uns schon jetzt auf ihren Besuch.

Der Vorstand des Roisdorfer Gewerbevereins.

Gewerbesteuer

Warum eine gleichzeitige Erhöhung der Immobiliensteuer und der Gewerbesteuer keinen wirklichen Sinn ergibt.

Stadtrat beschloss im Februar 2019 keine Gewerbesteuererhöhung

Steuererhöhungen sind immer ein ungeliebtes Thema im Stadtrat und man ist bestrebt, möglichst geräuschlos diesen Tagesordnungspunkt bei den Haushaltsplanberatungen zu übergehen. So hatten die Lokalblätter zwar im Vorfeld der Ratssitzung über die Haushaltsplanung berichtet. Doch der offiziell ins Verfahren eingebrachte Einspruch der beiden Gewerbevereine aus Bornheim und Roisdorf, die Gewerbesteuer in 2019 nicht ein weiteres Mal zu erhöhen, darüber konnten die Bornheimer vor der Ratssitzung keine Mitteilung in den Zeitungen lesen.

Der Rotstift bestimmt seit vielen Jahren das Handeln des Rates, verbunden mit unausweichlichen Steuererhöhungen und weiteren zusätzlichen Belastungen aus der aktuellen Bundes- und Landesgesetzgebung. Da hilft auch kein Jammern über die 3 Mio. zusätzlichen Migrationskosten. Dies sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, wie unisono aus Berlin und Düsseldorf zu hören war.

Seit 2004 gab es über 100 Einsparmaßnahmen, verbunden mit dem Wegfall fast aller freiwilligen städtischen Leistungen, die eine Stadt zusätzlich für ihre Bürger anbieten könnte. Darunter die Streichungen der Zuschüsse für die Jugendarbeit, die finanzielle Unterstützung der vielen schulischen Fördervereine oder der Wegfall kommunaler Fördermittel für sanierungsbedürftige private Baudenkmäler, um hier nur drei Beispiele zu nennen. Aktuell liegen die freiwilligen Ausgaben der Stadt Bornheim laut Mitteilung der Kämmerei bei unter einem Prozent des Haushaltsvolumens. Ebenfalls wurden alle kommunalen Steuern kontinuierlich und mehrfach erhöht. Diese Beschlüsse bestimmten in den vergangenen 15 Jahren die Bornheimer Haushaltspolitik.

Gerade sehen wir, wie die Hebesätze der Gewerbesteuer in unseren Nachbarkommunen die 500 Punkte Grenze erreichen und auch teilweise überschreiten. Da loht sich ein Blick auf die Argumentation die unsere beiden Gewerbevereine veranlasst hatte, einer erneuten Gewerbesteuererhöhung eine klare Absage zu erteilen.

Der auf Vorschlag des Bürgermeisters rückwirkend ab 1. Januar 2019 vom Rat beschlossene Steuersatz von 695 Hebesatzpunkten für die Grundsteuer B, und im Gegenzug keine weitere Erhöhung der Gewerbesteuer vorzunehmen entsprach unserem Wunsch. Durchschnittlich wird 2019 für eine Immobilie mit 48 Euro Mehrkosten oder 4 Euro im Monat gerechnet, laut Kämmerer Ralf Cugaly.

Der Vorschlag der SPD/GRÜNEN/LINKEN Fraktionen, die Gewerbesteuer um 10 Punkte auf 500 zu erhöhen und gleichzeitig die Grundsteuer zu senken, hätte bei dieser Steuerkombination den Nachteil, dass es bei vielen gewerbesteuerpflichtigen Firmen zu einer gesamten Mehrbelastungen in Höhe von fünfstelligen Eurobeträgen käme, so eine interne Berechnung  unserer Mitgliedsbetriebe.

Der Unterschied in tatsächlichen Eurobeträgen der beiden Steuermodelle, der des Bürgermeisters und den drei Fraktionen, beträgt real bei einer durchschnittlichen Wohneinheit, mit einem Steuermessbetrag von 96 Zählern, nur 19 Euro im Jahr (1,59 Euro im Monat). Sicherlich wäre diese Ermäßigung für viele Bornheimer nicht wirklich spürbar. Doch für private Immobilienbesitzer, mit weitaus höheren Grundsteuermessbeträgen von über 300 Zählern, die in großen, bedeutenden Bornheimer Wohnimmobilien am Rhein und am Vorgebirge wohnen, sieht dies anders aus. Beim Immobiliensteuervorschlag von SPD, LINKEN und GRÜNEN wäre das geplante „Steuergeschenk“ in realen Eurobeträgen sicherlich ausgeprägter ausgefallen.

Auch bei vielen Bornheimer Mittelstandsbetrieben liegt die Erhöhung der Immobiliensteuer beim neuen Hebesatz von 695 Punkte im vierstelligen Eurobereich, wie eine Umfrage unter unseren Vereinsmitgliedern ergab. Aber die Kombination, die  Grundsteuer B auf nur 675 Punkte festzusetzen, verbunden mit einer Gewerbesteuererhöhung auf 500 Punkte, wie von den SPD/GRÜNEN/LINKEN Fraktionen gefordert, würde zu weiteren Mehrbelastungen dann im fünfstelligen Eurobereich führen.  So war es nicht wirklich überraschend, dass in den Rückmeldungen unserer Mitglieder die Geschäftsführer und Inhaber nur den Vorschlag des Bürgermeisters als Alternative befürworteten.

Tatsache ist auch, dass die Stadt Bornheim seit dem Jahr 2017 jährlich 18 Mio. Euro Gewerbesteuererträge hat. Bei der vom Kämmerer Cugaly aufgestellte Prognose (bei einem gleichbleibenden Hebesatz von 490 Punkten) geht die Kämmerei derzeit von weiter steigenden Erträgen bei der Gewerbesteuer aus: Von 18,7 Mio. Euro in 2019 bis zu 20,4 Mio. Euro in 2023.

Die 17.850 grundsteuerpflichtigen Einwohner der Stadt Bornheim haben im vergangenen Jahr rund 10,5 Mio. Euro an Grundsteuer B gezahlt. Durchschnittlich 588 Euro pro Immobilie.

Die 949 Gewerbesteuerpflichtigen haben 2018 hingegen zusätzlich zu ihrer Grundsteuer B noch weitere 18 Mio. Euro in die Stadtkasse gezahlt. Dies sind durchschnittlich pro Betrieb rund 19 Tsd. Euro.

Doch was plant der Stadtrat, wenn die gesamtwirtschaftliche Lage (Konjunktur) einbricht und die Erträge der Gewerbesteuer abnehmen? Dreht er dann weiter am Gewerbesteuerhebesatz? Der Monheimer Stadtrat macht genau das Gegenteil, er senkt die Gewerbesteuer. Die Gewerbesteuer ist eine variable Steuer, abhängig von der Konjunktur und den Erträgen unserer Unternehmer.

Die große Mehrheit der Mitglieder unserer beiden Gewerbevereine in Roisdorf und Bornheim mit insgesamt rund 170 Betrieben, sind übrigens überschaubare mittelständische Betriebe im Einzelhandel und im Handwerk. Auch an die sollten die Ratsmitglieder denken. Mit ihren Dienstleistungen sichern diese Betriebe eine ortsnahe Versorgung und schaffen nebenbei auch ortsnahe Arbeitsplätze. Das sind keine international agierenden Konzerne, sondern Mitbürger unseres Gemeinwesens, die nicht nur mit örtlichem Vereinssponsoring, sondern auch über die Grundsteuerzahlung hinaus bereit sind, ihren Beitrag zum strukturellen Haushaltsausgleich zu leisten. So das Ergebnis meiner Umfrage unter den Gewerbetreibenden.

Harald Stadler

 

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Kontakt: Harald Stadler
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