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Gewerbeverein-Roisdorf
Unternehmen aus der Region für die Region!

Herzlich willkommen in Roisdorf

Seit über 30 Jahren kümmert sich der Roisdorfer Gewerbeverein um die Belange der ortsansässigen Unternehmer, Einzelhändler, Handwerker, Großhandelsfirmen und Freiberufler. Als Mittler zwischen der Stadt Bornheim, den ortsansässigen Unternehmen und der Bürgerschaft arbeiten wir zielstrebig an der Verbesserung der örtlichen Infrastruktur. In den vergangenen drei Jahrzehnten erweiterte sich permanent unser Aufgabenfeld. Rund 66 Unternehmen sind derzeit bei uns aktiv.

2. COVID Schnelltest Zentrum in Bornheim-Roisdorf

Heute (16. April) öffnete eine weiterer COVID-Teststation im Gewerbegebiet Bornheim-Süd, an der Johann-Philipp-Reis-Straße 7, seine Tore.

Betreiber ist die Firma MEDICARE aus Köln. Auf dem Parkplatz vor dem Bowling Center PIN-UP empfängt ein kompetentes und freundliches Team die Testwilligen zum kostenlosen Schnelltest.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der vielen Firmen im Gewerbegebiet und auch die Kunden der Einzelhandelsgeschäfte ist dies eine ortsnahe Möglichkeit sich schnell zu vergewissern, ob alles OK ist.

Es besteht die Möglichkeit über

www.covid-testzentrum.net/bornheim

sich vorab den Wunschtermin zu reservieren.

Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von            

8:00 Uhr bis 20:00 Uhr,

und am Wochenende Samstag und Sonntag von:          

10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.


Ihr kostenloser Schnelltest jetzt in BORNHEIM:

·       Ergebnisse innerhalb von 15 Minuten 

·       Keine Wartezeiten/Schlange 

·       Mehrfach wöchentlich kostenlos möglich

·       Zertifiziertes Testverfahren und medizinisches Personal

Vereinbare JETZT deinen Termin für deinen kostenlosen Schnelltest und erhalte das Ergebnis innerhalb von 15 Minuten! 


Anschrift:

Medicare Testzentrum Bornheim

Johann Phillip Reisstr.7

53332 Bornheim

Öffnungszeiten:

Montag-Freitag: 08:00 – 20:00 Uhr

Samstag: 10:00 – 18:00 Uhr

Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr


Was bringt die Zukunft für die Roisdorfer Unternehmerschaft?

Seit über einem Jahr beeinflusst die Pandemie unser berufliches und private Leben. Fast im Wochenrhythmus werden von der Bundes- und Landespolitik neue Vorschläge und Warnungen uns Bürgern unterbreitet. Die dem Föderalismus innewohnende Vielstimmigkeit der Meinungen und Ansichten hat mittlerweile zu Frust und Ablehnung bei vielen Bürgern geführt. Seit der „hoffnungsvollen Botschaft“ es gibt einen ersten in der EU zugelassenen Impfstoff (21. Dezember 2020) wird uns ein Ende der Restriktionen in Aussicht gestellt. Doch unbeschadet aller Zuversicht der Optimisten rollt inzwischen die dritte Welle der Pandemie über uns hinweg.

Vor den Testzentren in Kardorf und im Roisdorfer SUTI Center bildeten sich am Osterwochenende große Schlangen von testwilligen Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit einem negativen Testergebnis eine 24-stündige „Freiheit“ zurückholen wollten. Doch wenn der Test positiv ausfällt, dann beginnt für den Betroffenen bestenfalls der mehrtägige Hausarrest. Für Angsthasen und notorische Bedenkenträger keine erstrebenswerte Vorsorge und Orientierung.

Doch dies alles hilft unseren Gewerbebetrieben mit hoher Kundenfrequenz nicht weiter. Unser Reisebüro, die Fitnessstudios, das Bowling-Center und unser Gastronomiebetriebe bleiben weiterhin ohne Kundenfrequenz. Einlasskontrolle und ein damit verbundener unbeschränkter Einlass für Geimpfte wird es vorläufig nicht geben, weil die Politik sich noch nicht traut, eine Gruppe Menschen generell zu bevorzugen. Homeoffice mit all seinen Sicherheitslücken für sensible Firmendaten sind nicht in jedem Betrieb möglich. Es ist für viele unserer Mitglieder zum Verzweifeln. So etwas hat es in all den vergangenen Jahrzehnten nicht gegeben.

Vor einem Jahr sagte ich gegenüber der Lokalpresse, dass der Lockdown nicht dauerhaft im Jahre 2020 durchzuhalten wäre, ohne großen Schaden bis hin zur Insolvenz für viele unserer Mitgliedsfirmen, als Folge der Einschränkungen. Doch die Realität sah glücklicher Weise anders aus. Nach meiner Kenntnis hat noch keiner unserer Mitglieder seine Firma schließen müssen und wir alle hoffen, dass dies auch in diesem Jahr so bleiben wird.

Damit jetzt nicht auch noch Ihre Betriebskosten durch die Lokalpolitik erhöht werden, war aus verschiedenen Ratsfraktionen zu hören, dass sie weder die Gewerbesteuer noch die Grundsteuer im Doppelhaushalt 2021/22 erhöhen wollten. Die Beratungen aller Fraktionen dazu finden am 29. April im Finanzausschuss und die Finalabstimmung voraussichtlich in der Ratssitzung am 11. Mai statt. Wir werden diese Beratungen im Stadtrat aufmerksam verfolgen und über die Entwicklung aktuell informieren.

Übrigens: Derzeit sieht es nicht danach aus, dass der Roisdorfer Gewerbeverein eine wie auch immer geartete öffentliche oder nur mitgliederöffentliche Festveranstaltung in diesem Jahr durchführen wird.

Trotzdem sind wird zuversichtlich, dass in nicht allzu ferner Zeit für unsere Gewerbetreibende und alle Bürgerinnen und Bürgern, privat wie auch beruflich, ein uneingeschränktes Miteinander möglich sein wird.

Harald Stadler

Bornheimer Trinkwasser schon wieder teurer!

Die höchsten Trinkwasserpreise im Rheinland.

Am 10. Dezember 2020 beschlossen die Mitglieder des Wasserwerksausschusses der Stadt Bornheim folgende Empfehlung für die Stadtratssitzung im Dezember:

Der Fachausschuss empfiehlt dem Rat, den Kubikmeter Trinkwasser ab dem 1. Januar 2021 auf 1,94 Euro, inkl. 7 Prozent Mehrwertsteuer, neu festzusetzen. Die jährliche Grundgebühr wurde ebenfalls erhöht, auf 209 Euro jährlich.

Da jedoch die Stadtratssitzung im Dezember 2020 wegen des Lockdowns nicht stattfand, konnte im Jahr 2020 der Stadtrat darüber auch nicht final abstimmen. Per Dringlichkeitsentscheidung wurde daher am 17. Dezember 2020 von den Fraktionsvorsitzenden der CDU, der SPD, der GRÜNEN und Bürgermeister Christoph Becker entschieden, dass diese erneute Gebührenerhöhung ab dem 1. Januar 2021 in Kraft tritt. Der Stadtrat hat dann am 25. März 2021 dieser Vorabentscheidung abschließend genehmigt. Dies ist nun die 7 Preiserhöhung in 6 Jahren in Folge, siehe hier.

Nach der jahrelangen Diskussion über das Für und Wider eines teuren WTV-Wassereinkaufs waren diesmal die einstigen Befürworter eines Wasserwechsels wie Grüne und auch die SPD (befürwortete einen Trinkwassermix von 60 WBV- zu 40 WTV-Wasser) nicht in der Lage mit einer Wortmeldung dieser Preissteigerung zu erklären. Peinliches Schweigen war im Fachausschuss und im Rat zu vernehmen. Aber auch der CDU-Sprecher im Ausschuss fand nur hilflose Fragen, warum wir in Bornheim denn so hohe Gebühren haben, im Vergleich zu den Nachbarkommunen. Lediglich die Fraktionssprecher von FDP und UWG fanden deutliche Worte zu den allseits im Rat bekannten Ursachen der höchsten Trinkwasserkostensteigerung der letzten Jahrzehnte in Bornheim.

Peinlich war das Verhalten des ABB-Fraktionsvorsitzenden Paul Breuer, der in der Vergangenheit einer der heftigsten Befürworter eines Wasserwechsels war. Jetzt wollte er an der vertraglich festgesetzten Konzessionsabgabe des Wasserwerks an die Stadt Bornheim rütteln und diese Abgabe um eine Summe X verringern, um damit die Wasserkosten für den Verbraucher zu reduzieren. Da aber aus rechtlichen Gründen, das derzeit nicht möglich ist, fand er hierin einen vorgeschobenen Grund diesmal gegen die Gebührenänderung zu stimmen. Versäumte dabei aber gleichzeitig einen Antrag auf Änderung des Konzessionsvertrages mit der Stadt Bornheim, als Empfehlung an den Rat, zu beantragen. 

Auch wenn sich durch eine geringfügige Reduzierung des Einkaufpreises des Wahnbachverbandes WTV um rund 13.000 Euro der Verkaufspreis an den Bornheimer Trinkwasserbezieher um 1 Cent verringert bleibt die Kostensteigerung exorbitant.

Begründet wird dieser Beschluss in der aktuellen städtischen Vorlage u. a. mit den gestiegenen Kosten des Wassereinkaufs bei den beiden Lieferanten WTV und WBV. So wird der WBV seinen Einkaufspreis auf 35 Cent und der WTV seinen Einkaufspreis auf 67 Cent erhöhen. Insgesamt steigen damit die Einkaufspreise für rund 2,5 Mio. m³ Trinkwasser von 1.028.621 Euro im Jahr 2019 und für die geschätzten 2.6 Mio. m³ im Jahre 2021 auf 1.338.000 Euro. Dies wäre eine Kostensteigerung um rund 30 Prozent gegenüber dem letzten Rechnungsjahr 2019.

Nicht nur, dass jetzt der Trinkwasserpreis von 1,72 Euro vor der Umstellung, auf nunmehr 1,94 Euro steigt, so soll ab Januar auch die jährliche Grundgebühr auf dann 209 Euro, inkl. Mehrwertsteuer, erhöht werden. Im Jahre 2015 betrug sie noch 132 Euro. Im Jahr 2016 erhöhte der Stadtrat nach langer Zeit die Grundgebühr erneut und ein weiteres Mal ab April 2017 auf 197 Euro jährlich. Für viele Bornheimer Betriebe und Landwirte kann die Grundgebühr weit höher ausfallen, wenn ihre Zuleitungsrohre einen höheren Querschnitt aufweisen. Über 300 Großabnehmer sind davon betroffen. Hier liegt die Grundgebühr zukünftig von 548,52 Euro bis in der Spitze bei 3.575 Euro. Die Begründung für diese erneute Betriebskostenerhöhung liegt laut Wasserwerk in den hohen Investitionen, die ins Versorgungsnetz erforderlich waren und zukünftig anfallen. Ab 2020 rund 9,3 Millionen und für 2021 sind weitere 9,5 Millionen Euro Investitionen geplant.

Doch pikant ist bei alledem die Schlussbemerkung in der Ratsvorlage Nr. 773, „…ist die volle Erwirtschaftung der Konzessionsabgabe mit 860.000 Euro ( als zusätzliche Einnahmeposition im Stadthaushalt 2021) eingeplant“.

Nach der Kommunalwahl wird dem Bürger jetzt eine weitere Rechnung für die Umstellung auf mehr WTV-Wasser präsentiert. Auch stellt sich die Frage, warum trotz den jährlichen Abschreibungen auf das Anlagevermögen das Wasserwerk keine ausreichenden Rücklagen gebildet hat, um die Kreditkosten für die anstehenden Investition damit teilweise senken zu können?

Wie machen sich nun diese Preissteigerungen konkret für einen privaten Haushalt im Jahr 2021 bemerkbar? Die im Januar 2021 im Abgabenbescheid bemerkbare Wasserpreissteigerung bezieht sich nur auf die Gebührenerhöhung für das Jahr 2020. Die geplante erneute Heraufsetzung für das Jahr 2021 erfolgt erst in einem neuen Bescheid ein Jahr später.

Hier eine weitere vorläufige Berechnung für einen durchschnittlichen Verbraucher von Trinkwasser:

Rechenbeispiel für einen Singlehaushalt (50 m³) inkl. 7 % Mehrwertsteuer ab Januar 2021:

Trinkwasser: (50 m³ x 1,94 Euro)

97,00 Euro

Grundgebühr: (12 Monate x 17,43 Euro)

209,16 Euro

Insgesamt: 306,16 Euro: 50 m³

Pro Kubikmeter:   6,12 Euro

 

Hingegen sieht in einem 4-Personenhaushalt, der 175 m³ Trinkwasser im Jahr verbraucht, die Rechnung wie folgt aus:

Trinkwasser: (175 m³ x 1,94 Euro)

339,50 Euro

Grundgebühr: (12 Monate x 17,43 Euro)

209,16 Euro

Insgesamt: 548,66 Euro: 175 m³

Pro Kubikmeter:   3,14 Euro

 

Fast doppelt so hoch ist der Kubikmeterpreis für einen Singlehaushalt mit seinem geringen Wasserverbrauch, wg. der hohen Grundgebühr in Bornheim.

Im Fachausschuss wurde deutlich, dass der neue Stadtrat keinen Spielraum mehr hat, diese Wasserpreiserhöhung zu reduziere. Dazu wurde in der vergangenen Ratsperiode und durch den gescheiterten Bürgerentscheid die falsche Richtung von CDU, Grünen und ABB eingeschlagen. Die Aktionsgemeinschaft „Bornheimer Trinkwasser“ die den Bürgerentscheid initiiert und von 7.046 Bürgern dabei unterstützt wurde und die Ratsfraktionen von SPD, UWG und FDP hatten schon im Frühjahr 2016 diese Entwicklung kommen gesehen. 7.247 Bürger, die ebenfalls am Bürgerbegehren teilgenommen haben und mit nein gestimmt hatten, sahen dies anders und glaubten den Versprechen von CDU, Grünen und ABB, dass trotz höherer Trinkwasserpreise das Bornheimer Trinkwasser deutlich „weicher“ würde.

Auch dazu hat das Wasserwerk aktuelle Zahlen aus dem Jahr 2020 veröffentlicht. Zwischen 9,1 und 11,5 °dH schwankt der aktuelle Härtegrad. Vor der Umstellung lag er bei rund 13 Grad °dH. Dies ist kaum bemerkbar und liegt weiterhin im Bereich eines mittelharten Trinkwassers der deutschen Härtegradskala. Von weichem Wasser spricht man erst ab einem Härtegrad von unter 8,4 °dH.

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Kontakt: Harald Stadler
Pützweide 9
53332 Bornheim-Roisdorf
Tel.: 0 22 22 - 92 25 73
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